Pressebericht 12.06.2020

Wegen Corona beginnt die bisher außergewöhnlichste Freibadsaison

Ergolding. Ab kommenden Montag startet das ERGOMAR Ergolding verspätet in die Sommersaison. Der Gemeinderat hat am Dienstag entschieden, dass ein sicherer Aufenthalt im Schwimmbad möglich sei – dennoch wird der diesjährige Besuch durch die geplanten Hygienemaßnahmen und Regeln anders ablaufen als gewohnt.

Mit Hochdruck arbeitet das ERGOMAR-Team seit der Bekanntgabe der fünften bayerischen Infektionsschutzverordnung am Hygienekonzept, um am Montag den Außenbereich öffnen zu können. Trotz Corona wird somit also auch eine Abkühlung an heißen Sommertagen möglich sein. Damit die Regeln aber auch tatsächlich funktionieren, bittet der Betriebsleiter Christian Wuschek die Besucher eindringlich, sich auch gewissenhaft daran zu halten. Außerdem liege es ihm sehr am Herzen, die Gäste wissen zu lassen, dass die Vorschriften nicht vom Bad selbst kommen, sondern durch das bayerische Ministerialblatt so vorgeschrieben werden.

Die wichtigste Neuerung wird sein: Ins Bad rein kommt nur, wer sich vorab online angemeldet hat. Dabei kann der Besucher den Zeitpunkt auswählen, an dem er kommen möchte – eine Zeitbegrenzung ist vorerst nicht geplant. Das Ticket, das online ausgestellt wird, muss ausgedruckt und mitgebracht werden. Die Anmeldepflicht gilt jeden Tag aufs Neue und soll dafür sorgen, dass im Falle eines Corona-Falls nachvollziehbar ist, wer sonst noch zur selben Zeit im Bad war. Ein
Saisonticket und auch einen Spontanbesuch wird es also nicht geben. Zudem herrschen reguläre Eintrittspreise. Auf einen sogenannten „Corona-Aufschlag“, der in vielen Bereichen mittlerweile üblich ist, möchte man den Gästen zuliebe verzichten. Im Gegenzug hofft man auf das Verständnis, dass bereits gebuchte Tickets nicht zurückerstattet werden können, wenn ein Badbesuch aus diversen Gründen nicht möglich ist.

Um den Mindestabstand von zwei Metern auch im Wasser zu garantieren, hat das Bad außerdem vier Bahnen festgelegt, in denen unterschiedliche Schwimmtypen ihren Platz finden. Dabei soll vermieden werden, dass unerlaubterweise im Wasser überholt wird. Im ERGOMAR herrscht zudem, wie bereits gewohnt, Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, WCs und im Kioskbereich – im Außenbereich müssen diese nicht getragen werden sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Gemäß den Vorgaben macht das ERGOMAR darauf aufmerksam, dass Personen, die in
den letzten 14 Tagen Kontakt mit COVID-19 Fällen hatten, sich gesundheitlich angeschlagen fühlen, unter Fieber oder einer Erkrankung der Atemwege jeglicher Schwere leiden, nicht ins ERGOMAR dürfen.

Bei der Anzahl der Besucher haben sich die Landkreisbäder darauf geeinigt, etwas vorsichtiger zu sein, als es die offiziellen Bestimmungen vorgeben und pro zehn Quadratmeter nur einen Gast zuzulassen. Bei einer Gesamtwasserfläche des ERGOMARs von 1623 qm kann Betriebsleiter Christian Wuschek somit 500 Gäste gleichzeitig ins Bad lassen. Die Badewelt, das Ganzjahresbecken, der Saunabereich, alle Attraktionen wie die große Rutsche und Ballplätze, sowie auch die Umkleiden und Duschen bleiben vorerst geschlossen. Zugunsten der Schwimmer im Sportbecken kann bedauerlicherweise vorläufig kein Aquajogging stattfinden. Aber die aktuelle
Gesetzeslage werde aufmerksam verfolgt und sobald es Änderungen gibt, werde man man unverzüglich entsprechende Anpassungen in sämtlichen Bereichen vornehmen. „Ein Schwimmbadaufenthalt wird dieses Jahr nicht derselbe sein wie in den vergangenen Jahren“, möchte der Betriebsleiter nochmals deutlich machen. Gerade deshalb hofft Wuschek inständig auf das Verständnis und die Vernunft der Besucher. Eine Übersicht über Verhaltensregeln, E-Ticket-Buchung und aktuelle Entwicklungen sind auch hier, auf unserer Webseite, einsehbar.

ERGOMAR Ergolding
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